Herren 1 sichert Klassenerhalt in Relegation

Am Relegationswochenende setzte sich der VfR Garching souverän gegen die Konkurrenz durch. Gegen den TSV Niederviehbach 2 siegte Garching mit 3:1 (22:25,25:16,25:18,25:13) und gegen den TSV Königsbrunn mit 3:0 (25:17,25:19,25:19). Der VfR spielt somit auch in der Saison 2018/19 wieder in der Bayernliga.

Trotz einer ordentlichen Saison mit 39 Punkten und 13 Siegen fand sich der VfR nach der Rückrunde plötzlich auf dem Relegationsplatz wieder. In der extrem ausgeglichenen Liga trennten den Meister und den Relegationsplatz lediglich 8 Punkte. Somit musste der VfR im Relegationsturnier gegen die Zweitplatzierten der Landesligen Süd-Ost und Süd-West um den Verbleib in der Bayernliga antreten. Trainer Bertram Pietsch gönnte seinen Spielern nach dem letzten Saisonspiel zwei Wochen Pause, um sich dann weitere drei Wochen auf die Spiele in Niederviehbach vorzubereiten.

Im ersten Spiel des Tages gewann Königsbrunn mit 3:0 gegen Niederviehbach, so dass Garching zuerst gegen den Gastgeber antreten musste, der allerdings mit der deutlichen Niederlage so gut wie keine Chance mehr auf den Gewinn der Relegation hatte. Trotzdem wurde die Heimmannschaft von zahlreichen Fans lautstark unterstützt. Garching konnte einen gut gefüllten Kader mit zehn Spielern aufbieten. Zusätzlich unterstützte Samuel Weller die Mannschaft als Co-Trainer von der Bank um Spielertrainer Bertram Pietsch zu entlasten. Garching begann mit Zuspieler Bernhard Frank, Bertram Pietsch auf Diagonal, Mehmed Memic und Moritz von Freymann auf Außen, Lutz Petri und Alexander Zollitsch auf Mitte sowie Max Blume als Libero.

Garching war zu Beginn die Nervosität und die fehlende Spielpraxis etwas anzumerken. Der Block funktionierte noch nicht und die zu niedrig angesetzten Leger griff der Gegner einfach ab. Nach einem kleinen Rückstand bei 14:16 schaffte es der VfR trotz überschaubarer Leistung sich ein 22:20 herauszuspielen. Doch durch leichtsinnige Fehler schenkte Garching den Satz noch mit 22:25 her. In Satz 2 kam der VfR langsam auf Betriebstemperatur und schlug auch taktisch besser auf. Garching setzte sich mit 12:5 ab und konnte den Satz ruhig mit 25:16 zu Ende bringen. Insbesondere die starke Annahme um Max Blume brachte dem VfR die nötige Ruhe. Satz drei war durch die starke Side-Out-Quote von fast 80% ebenfalls kein Problem für den VfR, bei dem Michael Braun Luz Petri als Mittelblocker ersetzte. Auch die Auszeiten von Niederviehbach bei 11:15 und 12:18 konnten den Rhythmus des Spiels nicht verändern. In Satz vier schwanden beim Gegner die Kräfte und so konnte Garching ein lockeres 25:13 einfahren.

Das letzte Spiel des Tages wurde somit zum Finale um den Platz in der Bayernliga. Der VfR begann personell wie am Ende des ersten Spiels und konnte an die stabile Leistung anknüpfen. Gegen junge Königsbrunner fand Garching die Schwächen in der gegnerischen Annahme und geriet nie in Gefahr. Nur drei Breakpunkte gelang Königsbrunn und so ging der Satz deutlich mit 25:17 aus. Im zweiten Satz zog Garching von 8:7 auf 21:10 unaufhaltsam davon, auch die Maximalanzahl von sechs Wechseln beim Gegner zeigten keine Wirkung. So konnte Bertram Pietsch die Gelegenheit nutzen und mit Matthias Stadler und David Rittich zwei frische Spieler bringen. Dank des großen Vorsprungs hatte der VfR genügend Zeit wieder seinen Rhythmus zu finden und den Satz mit 25:19 zu gewinnen. In Satz drei konnte Lutz Petri noch einmal seinen letzten Einsatz für den VfR genießen. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass die Kräfte und Konzentration langsam sank. Garching konnte zwar nicht mehr so viele Breakpunkte erspielen, hatte aber jederzeit alles unter Kontrolle und feierte mit einem 25:19 den souveränen Klassenerhalt.

Der VfR konnte sich wie erwartet als Favorit durchsetzen und damit endlich die lange Saison abschließen. Für zwei langjährige Spieler war es auch der letzte Auftritt im Trikot der Garchinger. Mit Bernhard Frank und Lutz Petri verlassen aus beruflichen Gründen zwei wichtige Spieler das Team, die auch außerhalb des Feldes viel zum Erfolg des Vereins beigetragen haben. Für die neue Saison hoffen wir daher insbesondere auf der Zuspielposition als auch im Mittelblock auf weitere Verstärkung.